Bilder aus Holsterhausen

Kein anderer Stadtteil repräsentiert die unterschiedlichen Eigenschaften Essens so wie Holsterhausen. Dichte Bebauung findet sich hier wie erholsame Grünflächen. Neben der geschäftigen Einkaufsstraße „Gemarkenstraße“ prägen Altbauten das Bild des Stadtteils. In einer Bildergalerie zeigt der SPD-Ortsverein die vielfältigen Eigenschaften Holsterhausen. Wer die Galerie mit Bildern erweitern will, kann diese schicken an info@nullSPD-Holsterhausen.de.

 

Arbeitersiedlungen

 

 

Otto-Hue-Haus

 

 

B1 – A 430 – A 40

 

 

Der Dom

Das Kirchengebäude der St. Mariä Empfängnis Gemeinde ist der Mittelpunkt von Holsterhausen. Die Anwohner und die Taxizentrale Essen nennen das Gebäude respektvoll „Dom“.

Das Gemarhaus

Das Gemarhaus ist eines der architektonischen Leuchttürme in Holsterhausen. In Jahr 1930 wurde der vom Architekten Hans Schäfer entworfene Gebäudekomplex eröffnet.

Die Gemarkenstraße

Die Gemarkenstraße war in den Wirtschaftswunderjahren eine sehr belebte und beliebte Einkaufsstraße. Die notwendige Neugestaltung der Holsterhauser Einkaufsmeile gestaltete sich sehr schwierig, weil der Widerstand bei der Kaufmannschaft und der CDU gegen jedewede Veränderung sehr hartnächig war.
Gemarkenstraße, April 1968, Fot.: Hartung
Die Gemarkenstraße ist der Hauptschauplatz bei Wahlkämpfen. Hier im Jahre 1980 sorgte das in Eigenarbeit hergestellte Mehrfachfahrrad für Aufsehen: In der Mitte der ehemalige Oberbürgermeister Horst Katzor, rechts neben ihm Bürgermeister Fritz Kinnigkeit, auf der linken Seite Ratsherr Wolfgang Glade.

 

Auf der Gemarkenstraße eine gemeinsame Aktion der Jungsozialisten mit dem SPD Ortsverein. Die Gemarkenstraße wurde dafür gesperrt, die Jusos stellten ein Café auf, ein großes Schachspiel rundete die Straßenfläche ab. Der Zuspruch war sehr groß.

 

Auf der Gemarkenstraße 72 in Essen-Holsterhausen schafft das Projekt der Initiative für Nachhaltigkeit e. V., des Runden Tischs Holsterhausen und des Standpunkt e.V. neue Impulse für eine zusammenwachsende Stadtgesellschaft in kultureller Vielfalt. Am 7. Dezember 2018 wurde es eröffnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Leerstand von Geschäftslokalen ist in den Jahren 2018/2019 zurück gegangen. Ursache dafür waren neue Pächter wie der Metzger Schmidt oder der Gemarkengrill. Aber auch andere Nutzungen wie eine Kita von Tagesmüttern beleben die Gemarkenstraße.

Auf der Gemarkenstraße hat die Firma Innogy zwei Stromsäulen für Elektrofahrzeuge installiert.

Der Nachmittagsmarkt

Die Errichtung eines Nachmittagsmarkts auf der Gemarkenstraße erhitzte die Gemüter in Holsterhausen. Letztendlich setzte sich der Bürgerwille dafür durch.
Der Nachmittagsmarkt ist heutzutage aus dem Stadtteilbild nicht mehr wegzudenken. Im Oktober 2016 konnten die Holsterhauser SozialdemokratInnen das 30-jährige Bestehen feiern: Links im Bild der Essener Parteivorsitzende Thomas Kutschaty, Bezirksvertreterin Karin Sidiropoulos, Ratsherr Hans Aring und Ratsfrau Julia Jankovic.

Gemarkenplatz

 

Gemarkenplatz und Gemarkenstraße in Holsterhausen, April 1968, Fot.: Hartung

 

Stadtteil der Bildung

Holsterhausen war und ist noch immer ein guter Bildungsstandort. Auf dem Bild ist das Richtfest der im Krieg ausgebombten Keplerschule zu sehen.
Heute gehört das Schulgebäude an Keplerstraße zur Gesamtschule Holsterhausen, die 1997 die SPD Holsterhausen gegen einigen Widerstand innerhalb der eigenen Partei durchsetzen konnte. Die Gesamtschule Holsterhausen ist weit über die Grenzen Holsterhausens hinaus für ihre vorbildliche pädagogische Arbeit bekannt.
Der große Bildungsstandort in Holsterhausen mitte der 1960er Jahre am Holsterhauser Platz: Rechts oben die „Anstalt für Frauenberufe“, davor die Volksschule an der Cranachstraße, dem gegenüber die Jungenrealschule, daneben die Schwimmhalle und davor die Turnhalle.

Wohnen

Holsterhausen war in der Nachkriegszeit das größte Wiederaufbaugebiet Deutschlands.
Neubauten an der Kruppstra§e Alfredhof Dezember 1954
(am spŠteren Ruhrschnellweg)
fot.: Hartung
Hochhaus Kaupenhöhe Juli 1958 fot. Hartung
Kinderspielplatz in Holsterhausen August 60
Foto:Hartung
Kreuzung Kruppstr.-Hobeisenstraße März 1964, Foto:Hartung
Wohnsiedlung Holsterhausen zwischen Friedberg-und Planckstraße März 1956, Foto Hartung