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Infostand – Zeit zum Gespräch

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Datum:
14. Mai
Zeit:
11:00 bis 13:00
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Wo und wie leben Sie? In einem Ein- oder Mehrfamilienhaus? Haben Sie Balkon? Garten? Wenn uns die Pandemie der letzten drei Jahre eins gelehrt hat, dann, wie wichtig es ist, einen freien Platz in der Natur zu haben. Dort, wo man etwas anderes sieht, als Hauptverkehrsstraßen und Betonbauten. Ich will das, was uns an der Natur so gut tut, in den Großstädten des Ruhrgebiet stärken.

Kleingärten sind spießig, oder?

Vor einigen Jahren noch waren Kleingärten der Inbegriff von Spießigkeit und Vereinsmeierei. Es war völlig unmodern, auf einer eigenen Parzelle oder Scholle Kartoffeln und Stachelbeeren zu ernten und sich mit Obstbaumschnitt und Grünabfällen zu beschäftigen. Das hat sich aber im Zuge des fortschreitenden Klimawandels mit immer heißer werdenden Städten komplett geändert. Nicht nur die frische Luft ist Gold wert, sondern auch die Möglichkeit, wieder etwas rustikaler, also bäuerlicher mit Nahrung und Biologie umzugehen.

Vielfalt der Natur

Diese kleinen grünen Inseln in der Stadt sind einerseits willkommene Freiräume, wenn man es in den eigenen vier Wänden nicht mehr aushält. Aber sie sind noch viel mehr, was oft unbeachtet bleibt. In Kleingärten, Grabeländern oder auch Urban Gardening kann sich die Natur in Teilen wieder das zurückholen, was wir ihr durch Beton und Asphalt genommen wurde. “Unkraut” findet Raum, sich als Pionierpflanzen neue Lebensräume zu erobern. Insekten finden Nektar in Wiesenblumen und Gemüseblüten, ohne vor Windschutzscheiben zu landen. Vögel finden Nistplätze, ohne pestizidvergiftete Insekten an ihre Jungtiere zu verfüttern. Die Biodiversität (biologische Vielfalt) kann nur gedeihen, wenn sich alle Mühe geben, Lebensräume zu schaffen und zu erhalten.