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Infostand – Zeit zum Gespräch

Details

Datum:
23. April
Zeit:
11:00 bis 13:00
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Veranstaltungsort

Gemarken- Ecke Savignystraße
Gemarkenstraße
45147 Essen,

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Ein funktionierender Verkehr ist für uns alle in Nordrhein-Westfalen wichtig – egal ob es die Wirtschaft oder den Alltag von uns Menschen betrifft. Dennoch gibt es nach wie vor massive Probleme in Sachen Mobilität. Das darf nicht so bleiben – denn wir haben alle Wichtigeres zu tun, als dass wir wegen Verkehrsengpässen teure Ressourcen und wertvolle Lebenszeit sinnlos verschwenden.

Verkehr & Mobilität: Meine wichtigsten Ideen

  • Die Verkehrspolitik muss in Konzepten des 21. Jahrhunderts gedacht werden, das bedeutet Fahrzeuge sind ein Mittel zum Zweck, keine ideologischen Streitobjekte.
  • NRW braucht ein großes Infrastrukturprogramm im Verkehr, denn mit veraltetem Material lässt sich die Zukunft nicht erschließen.
  • Öffentlicher Verkehr muss endlich besser werden – egal ob in den Städten oder auf dem Land. Dazu gehört der Ausbau der Infrastruktur von Bus und Bahn in ganz NRW.
  • Die Menschen in NRW brauchen funktionierende Verkehrswege, um mobil sein zu können. Das heißt, Brücken müssen viel schneller saniert, Straßen viel besser in Schuss gehalten werden.
  • NRW braucht mehr Güterverkehr auf Schienen und Wasserwegen, weniger auf den Straßen.

Für einen modernen Straßenverkehr – staufrei und sicher

Eine gute Verkehrspolitik muss den Menschen in NRW ermöglichen mobil zu sein. Ich bin überzeugt davon, dass wir sowohl Ressourcen und Lebenszeit einsparen, als auch Umwelt und Klima schützen können, in dem wir viel mehr Angebote im öffentlichen Verkehr machen und gleichzeitig den Güterverkehr von den Straßen holen. Ich möchte jedem ermöglichen, sich täglich neu zu entscheiden, mit welchem Verkehrsmittel der Arbeitsplatz, die Schule oder die Freizeitaktivität erreicht wird. Das Auto soll aber nicht verteufelt werden, gerade Menschen in weniger dicht besiedelten Gebieten haben oftmals (noch) keine andere Chance. Aber ob Bahn, Bus, Rad oder Scooter: Im Mix der bezahlbaren Verkehrsmittel liegt meine Antwort für die Zukunft der Mobilität.

Güterverkehr auf Schienen und Wasserstraßen

Die Antwort auf die Globalisierung der Warenströme sind momentan schier endlose LKW-Konvois auf den Autobahnen, die den Transitverkehr in Europa abwickeln. Das will ich ändern! Ich will diese Güter auf die Schienen- und Wasserwege in NRW bringen. Wichtig dabei: Die Wiederherstellung von alten oder auch der Aufbau von neuen Wegen,  Verkehrsknotenpunkten und Verteilzentren. Das ist ein Infrastrukturprojekt, das Güter umweltfreundlich im Land verteilt und hilft, die letzte Meile zu den Geschäften und Haustüren emissionsarm zurückzulegen.

Keine neuen Straßen – aber alte Wege fit machen

Nordrhein-Westfalen ist durchzogen von Autobahnen und großen Landstraßen. Ich bin überzeugt davon, dass wir keine neuen Straßen brauchen. Wir müssen aber die alten Wege fit machen und Brücken und Tunnel gut instand setzen, damit es wieder läuft. Ich will das momentane Flickwerk und die ewigen Baustellen, auf denen lange nichts passiert, beenden und damit Freiräume schaffen. Das heißt konkret, die landeseigenen Bauhöfe besser auszustatten, aber auch das Planungsrecht insoweit zu verändern, dass wir in der Lage sind, notwendige Bauten zügig zu realisieren.

Öffentlicher Verkehr – bezahlbare Zukunft in NRW

NRW braucht mehr flexible Mobilität, aber nicht mehr Autos! Gerade in den Ballungsräumen der Metropole Ruhr und der Rheinschiene leben mehr als 60% aller Menschen in NRW. Und alle müssen mobil sein für Schule, Ausbildung, Arbeit und Freizeit. Die Lösung heißt aber nicht, dass jeder ein Auto fährt, sondern dass gute öffentliche Verkehrsverbindungen an gut ausgebauten Bahnhöfen existieren. Ich stehe für einen Ausbau des öffentlichen Verkehrswesens. Ob Schiene oder Bus, die Menschen steigen zu, wenn sie nicht dreimal so lange wie mit dem Auto brauchen und nicht drei verschiedene Tickets lösen müssen. Ich will die Fahrten für alle ausbauen und preislich attraktiv machen. Das können und müssen wir tun!

Die Chancen neuer Mobilität

Was früher nicht denkbar war, ist heute selbstverständlich: neue Formen der Mobilität. Car-Sharing, E-Scooter, Radschnellwege… NRW ist modern! Die Menschen probieren Neues aus, neue Energieformen, neue Verkehrsmittel. All dem will ich Rechnung tragen, indem wir neue Formen zulassen, möglich machen, Gutes fördern und das Ziel des flüssigen Verkehrs und funktionierender Mobilität nicht aus den Augen verlieren. Insgesamt muss die Verkehrspolitik auch Hand in Hand mit der Klimapolitik gehen: Schädliche Emissionen zu minimieren und Menschen vor den Umweltfolgen zu schützen. Mobilität und gesundes Leben dürfen sich nicht ausschließen. Daran arbeite ich!

Das Wichtige tun – für bessere Mobilität in NRW

Wir haben im Stauland NRW viele Stellschrauben, an denen wir drehen können. Ein Konzept, das über mehr als 5 Jahre in die Zukunft reicht und die Menschen in die Lage versetzt, Mobilität zu leben und nicht individuell zu planen, ist obere Priorität. Das Wichtige ist, die Nutzungsmöglichkeiten zu verbessern und flexibel auszugestalten. Dafür werde ich im Landtag von NRW arbeiten.

Foto Verkehr: stock.adobe.com – ksfotos