Newsletter von Britta Altenkamp, MdL

Ein in jeder Hinsicht bemerkenswertes Jahr geht zu Ende. Es gab viele Ereignisse im letzten Jahr, die ich besorgniserregend finde. Es gab aber auch schöne Ereignisse und Begegnungen, die mich trotz allem op-timistisch in die Zukunft blicken lassen.
Auch in diesem Jahr habe ich mich entschieden, meine Weihnachtspost elektronisch zu verschicken und das ersparte Porto und die Druckkosten zu spenden. Ich habe mich entschieden 500,- € an das Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet/NRW zu spenden. Mein Kollege Serdar Yüksel hat gemeinsam mit der Aus-landshilfe der Caritas im Bistum Essen geholfen, das Dorf in der Region Dohuk im Nordirak aufzubauen. Es ist in der Zwischenzeit ein Zufluchtsort für viele Geflüchtete in diesem Gebiet geworden.
Durch die Militärintervention der Türkei auf die kurdischen Gebiete hat sich die Situation leider erneut wieder verschärft und auch den Zulauf ins Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet/NRW wieder erhöht.
Für das nächste Jahr wünsche ich Allen Gesundheit und Wohlergehen und viel Glück!
Mit freundlichen Grüßen
Britta

P.S.: Wer mehr über das Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet erfahren möchte, findet weitere Informationen unter www.fluechtlingsdorf-ruhrgebiet.de oder Geld spenden will:
Kontoinhaber: Caritas-Flüchtlingshilfe Essen
Bank im Bistum Essen
IBAN: DE45 3606 0295 0000 1026 28
Stichwort: Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet

#FairGehtMehr

Sei es angefangen von fairen und nachhaltigen Produktionsketten, der Abschaffung von Kinderarbeit bis hin zum Verbraucher und für einen sinnvollen Konsum zu werben – #FairGehtMehr! Wir, als SPDLandtagsfraktion wollen ein Bewusstsein schaffen und auch für ein verantwortungsvolles politisches Handeln einstehen. Bei unserer Aktionswoche könnt Ihr uns am besten unterstützen, indem ihr als Ortsverein nicht nur den Facebook-Headliner teilt (auch nochmal separat als Datei angefügt), sondern Euch auch passende Aktionen überlegt, wie z.B. alte Handys sammeln und zur Geschäftsstelle des NaBu Ruhr zum Recyceln bringen, um somit nachhaltige Projekte zu fördern.

Faire Produktionsbedingungen für die Vielen

In unserer global vernetzten Welt ist es keine Seltenheit, dass ein einziges Kleidungsstück arbeitsteilig von bis 140 Akteuren aus verschiedensten Ländern produziert wird. Denn Lieferketten sind heute komplexer als jemals zuvor. Die Produktionsbedingungen sind dabei nicht selten von Zwangsarbeit, Ausbeutung, Kinderarbeit und umweltschädlichen Methoden geprägt. Verbraucherinnen und Verbraucher entwickeln aber zunehmend ein Bewusstsein für die Problematik. Wir müssen faire Produktionsbedingungen für die Vielen schaffen und fordern deshalb die Landesregierung auf, sich gegenüber der Bundesregierung für ein Lieferkettengesetz stark zu machen. Damit sollen Unternehmen dazu verpflichtet werden, sich an Menschenrechte und Umweltstandards zu halten.

Mehr Verantwortungsbewusstsein in unserer Konsumgesellschaft

Nachhaltiges Wirtschaften in unserer Gesellschaft gewinnt immer mehr an Bedeutung. Deshalb fordern wir, dass nicht nur die Verbraucher*innen, sondern auch die Anbieter mehr Verantwortung für nachhaltiges Handeln übernehmen müssen. Denn unsere Art zu leben schadet dem Klima, der Umwelt und den sozialen Fragen. Wir fordern deshalb eine Landesstrategie für verantwortungsvollem Konsum, in der klare und nachprüfbare Ziele für nachhaltiges Handeln festgelegt werden. Außerdem wollen wir Anreize für verantwortungsvolles Verhalten und mehr Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit für Vorzeigeprojekte schaffen. Wir wollen, dass die Vielen von einem fairen NRW profitieren, nicht die Wenigen.

NRW zum Motor der Nachhaltigkeitswende machen

Jedes Jahr vergibt die öffentliche Hand Aufträge in Höhe von ca. 50 Mrd. Euro. Die öffentliche Beschaffung fair und nachhaltig zu gestalten wäre also schon ein großer Schritt in die richtige Richtung, wenn wir die  Nachhaltigkeitswende in NRW voranbringen möchten. Momentan sind Kommunen aber rechtlich nicht abgesichert, wenn es um faire und nachhaltige Beschaffung geht. Wir wollen mit unserem Antrag dafür sorgen, dass alle Kommunen in NRW unabhängig von ihrer Haushaltssituation Nachhaltigkeitsaspekte in ihren Ausschreibungen aufnehmen können und dabei durch Rechtssicherheit geschützt werden.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit im Justizvollzug

Verbeamtete Pflegekräfte im Justizvollzug erhalten momentan in Form eiiner Zulage monatlich 120 Euro mehr als ihre tariflich beschäftigten Kolleginnen und Kollegen. Dies führt zu Verwerfungen innerhalb der Justizvollzugseinrichtungen. Die Landesregierung jedoch nimmt die aktuelle Ungleichbehandlung einfach hin. Wir fordern dagegen: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Auch tariflich Beschäftigte müssen die Zulage von 120 Euro monatlich mehr erhalten.