Unterwegs in Holsterhausen

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.“ Diese alte Redewendung über Reisende lässt sich aber auch auf Personen auf Rundgängen durch den eigenen Stadtteil übertragen. Mitglieder und Mandatsträger*innen der SPD Holsterhausen sind häufig in ihrem Stadtteil unterwegs und versuchen, gegen die gesehenen Missstände anzugehen. Dazu dienen nicht nur die Bürgerspaziergänge, sondern auch andere Aktivitäten, wie die Radtour über die Kinderspielplätze in Holsterhausen am 13. September 2019.

Beim Bürgerspaziergang der SPD Holsterhausen am 26. Juli 2019 im Schederhofviertel fiel den Teilnehmer*innen auf, dass es nur wenige Bäume zwischen Schederhofstraße und Münchener Straße gibt. SPD-Ratsherr Hans Aring möchte diesen klimaunfreundlichen Zustand in Zukunft ändern: „Zwischen den dicht besiedelten Stadtteilen Frohnhausen und Holsterhausen liegt dieses kleine Industriegebiet. Die Pflanzung von 10 bis 12 Straßenbäumen auf der Münchener Straße ist möglich und im Hinblick auf die Luftentwicklung im Essener Westen dringend erforderlich. Klimaschutz heißt auch, der Umwelt ein Stück Natur zurück zu geben.“

Auf diesen Flächen lassen sich zahlreiche Bäume pflanzen ohne Verlust an Parkflächen.

Der Zaun der Gesamtschule an der Keplerstraße ist in einem sehr schlechten Zustand. Der Gitterzaun ist seit mehreren Jahren nicht mehr gestrichen worden. Inzwischen blättert an vielen Stellen die Farbe ab. Rost wird zunehmend sichtbar und der Zaun wächst an einigen Stellen massiv durch Unkraut zu. Die SPD Holsterhausen stellte auf der Sitzung der Bezirksvertretung am 23.05.2019 einen entsprechenden Antrag. Die SPD-Bezirksvertreterin Karin Sidiropoulos meint dazu: „Mit Recht sind wir auf diese in unserem Stadtteil gelegene Gesamtschule mit ihrem guten Ruf sehr stolz und wollen diese, nach ihrer damaligen Einrichtung und den dadurch entstanden Kosten, auch pflegen und erhalten, sowohl innen als auch außen. Sie ist eines der Aushängeschilder Holsterhausens und so sollte sie auch behandelt werden.“

Das äußere Erscheinungsbild der Gesamtschule Holsterhausen wird durch den maroden Zaun erheblich gemindert. Das ist ein Fall für die Stadt.


Der Holsterhauser SPD-Vorsitzende Benno Justfelder moniert an der Ecke Pape- und Nieberdingstraße, dass an einer Seite der Bordstein nicht abgesenkt wurde. „Hier werden wir uns darum kümmern, dass der Bordstein abgesenkt wird. Für viele Rollatorfahrer*innen und für Personen mit Kinderwagen ist das ein nicht haltbarer Zustand.“

An dieser Stelle der Nieberdingstraße muss der Bordstein abgesenkt werden. Dafür wird sich die SPD in der Bezirksvertretung einsetzen.

Allerdings lässt sich auch über positive Entwicklungen in Holsterhausen berichten. So gibt es jetzt drei Ladesäulen für Elektromobile. „Auch in Holsterhausen machen wir uns damit auf den Weg, emissionsarme Antriebstechniken zu fördern und für eine sauberere Luft im Stadtteil zu sorgen. Letztlich ist es aber nötig, dass wir es schaffen, die Anzahl der Autos insgesamt zu reduzieren. Das gelingt aber nur, wenn die Nutzung von Bus und Bahn attraktiver wird und das Radverkehrsnetz besser angebunden und sicher ausgebaut wird. Mit dem Antrag, die Gemarkenstraße in eine Fahrradstraße umzuwandeln, haben wir damit einen wichtigen Grundstein gelegt,“ freut sich Julia Jankovic auf die positiven Veränderungen auf der Gemarkenstraße.

Ein erstes sichtbares Zeichen dafür, dass die Zukunft der Kraftfahrzeuge elektrisch sein wird. Die Stromsäule vor dem Gemarhaus.

Augen auf und Hinschauen bleibt das Motto der SPD-Holsterhausen. Aber die Mandatsträger*innen und Vorstandsmitglieder halten auch die Ohren auf, wenn Bürger*innen auf Missstände hinweisen und Anregungen für die Lokalpolitik geben.

Dank der Initiative des Fachgeschäfts für Stadtwandel werden die trist aussehenden Stromkästen zu bunten Farbtupfern in Holsterhausen. Hier in der Aldegreverstraße.  
Hier an der Rühlestraße.