„Was die SPD jetzt braucht, ist: Rot pur. Auf nach vorne, nicht zurück“

Der Vorsitzende der NRWSPD, Sebastian Hartmann, erteilt altmodischen und nicht zielführenden Diskussionen innerhalb der SPD eine klare Absage: „Der Weg der SPD aus der Krise kann nur mit einem klaren, unverwechselbaren sozialdemokratischen Profil gelingen. Das bedeutet: Rot pur. Das ist weder ein Ausfallschritt nach links, noch nach rechts. Das ist nur eine Debatte in Überschriften und Labels. Sie bringt nicht voran. Es geht um die Bestimmung eines eigenständigen sozialdemokratischen Kurses im Sinne und im konkreten Handeln für die Vielen der solidarischen und ehrlichen Mitte im Land. Mehr Gemeinwohl, mehr Solidarität, Zeit für einen handlungsfähigen und starken Sozialstaat, der allen Menschen soziale Rechte gibt und Zugang zu den Gütern ermöglicht, die für ein gutes und selbstbestimmtes Leben gebraucht werden. Dafür müssen wir mit dem falschen Glauben brechen, dass es der Markt richten wird und der Einzelne für sich allein eigenverantwortlich ist. Unsere Politik darf kein Stückwerk sein, sondern braucht eine klare Linie, die wir nun endlich selbstbewusst und nicht getrieben von anderen bestimmen müssen. Personalfragen sind dabei nachrangig.“

Der Landesvorstand der NRWSPD hat dazu am Freitag einen umfangreichen Beschluss gefasst. Lest hier:
https://www.nrwspd.de/2019/06/07/brief/