Die Kommunalpolitik macht trotz Wahlkampf keine Pause

Im Stadtteilbild sieht man nun die vielen Plakate der Parteien, was darauf hin deutet, dass wieder Wahlkampf ist. Am 26. Mai finden die Europawahlen statt, die wegen der rechtsextremistischen Bedrohung zu Schicksalswahlen geworden sind. Nichtsdestotrotz geht die Kommunalpolitk weiter. Am 23. Mai ist die nächste Sitzung der Bezirksvertretung III. Die SPD Holsterhausen hat dazu drei Anträge gestellt.

Der Spielplatz in der Bunsenstraße bedarf an vielen Stellen einer Generalüberholung.

Ein Antrag befasst sich mit der nicht hinzunehmenden Situation auf dem Spielplatz in der Bunsenstraße. Leider meinen einige Hundebesitzer*innen wegen der fehlenden Umfriedung des Spielplatzes, ihre vierbeinigen Lieblinge ihre Geschäfte im Sandkasten oder auf anderen Flächen der Spielfläche für Kinder machen zu lassen. Deshalb hat die SPD Holsterhausen beschlossen, die Installation eines entsprechenden Zauns zu beantragen, damit die Kinder wieder einen sauberen Spielplatz bekommen.

Auch sind die Sicherheitsmatten unter den beweglichen Spielgeräten in die Jahre gekommen und müssen dringend ersetzt werden, damit sich kein Kind ernsthaft verletzt. Der Spielplatz ist ein wichtiger und zentraler Ort in diesem Wohnquartier für Familien, deshalb bedarf es besonderer Obacht seitens der Verwaltung und Politik im Austausch mit den Anwohner*innen.

Rechts vermittelt der Zaun der Gesamtschule einen wenig schönen Anblick. Die Container davor locken illegale Müllablder.

Ein weiterer Antrag sieht vor, die verwitterte und verrostete Umzäunung der Gesamtschule an der Keplerstraße grundlegend zu sanieren. Der Gitterzaun ist seit mehreren Jahren nicht mehr gestrichen worden und inzwischen blättert an vielen Stellen die Farbe ab, Rost wird zunehmend sichtbar und der Zaun wächst an einigen Stellen durch Unkraut zu.

Das Ganze macht einen ungepflegten Eindruck im Kontrast zur dahinterliegenden gepflegten Schule. Da eine solche Maßnahme sinnvollerweise nur in den Schulferien stattfinden kann und eine entsprechende Vorlaufzeit benötigt, beantragen wir diese Maßnahme schon jetzt für das kommende Jahr. Angesichts des bundesweiten guten Rufs der Gesamtschule Holsterhausen und der vielen dort angesiedelten Projekte bedarf es eines freundlicheren und saubereren Aussehens.

Der dritte Antrag befasst sich mit einem aus der Verankerung gerissenen Verkehrsschild in der Gemarkenstraße auf Höhe der Domschänke. Das Verkehrsschild ist derart verdreht, dass für die fahrenden Verkehrsteilnehmer*innen nicht mehr das Hinweisschild „Vorsicht Gegenverkehr“ auf der einen und das rote Verbotsschild „Durchfahrt verboten“ auf der anderen Fahrbahnseite zu erkennen ist. Das kann zu gefährlichen Verkehrssituationen führen. Die SPD Holsterhausen geht davon aus, dass diese Gefahrenquelle rasch abgeschaltet wird.

In Gesprächen am SPD-Infostand haben sich mehrere Personen über die Phasenschaltung an der neu installierten Anforderungsampel im Kreuzungsbereich Gemarken- und Rubensstraße beschwert. Gerade für ältere und bewegungseingeschränkte Mensch ist es nicht möglich, die Kreuzung über die Rubensstraße bei Grün zu überqueren. Die betroffenen Personen fühlen sich stark verunsichert, weil sie sich nicht sicher sind, ob Fahrzeuge nicht doch schon los fahren, auch, wenn sie die andere Straßenseite noch nicht erreicht haben. Ein ähnlicher Fall liegt auch an der Fußgängerampel zwischen den beiden Schulen vor. Die Ampelphase ist viel zu kurz für die vielen kleinen Schüler*innen. Gerade wegen der Cranachhöfe und des zu erwartenden höheren Verkehrsaufkommens wird die SPD Holsterhausen eine Prüfung vor Ort ins Auge fassen, weil die Sicherheit der großen und kleinen, jungen und alten Fußgänger*innen jederzeit gewährleistet bleibt.

Für die SPD Holsterhausen gilt stets: wir machen keine Pause in der Kommunalpolitik, da ist der Wahlkampf eher Ausgleichssport. In diesem Sinne: bis bald an unseren Infoständen!