Sozialer Wohnungsbau ist in ganz Europa lebensnotwendig

Bezahlbarer Wohnraum ist das zentrale soziale Thema in ganz Europa. Bezahlbarer Wohnraum in Großstädten ist kaum noch zu mieten. Menschen werden aus ihren angestammten Vierteln vertrieben, in Randbezirke und damit aus ihrem Lebensumfeld gedrängt. Günstige Wohnungen sind Mangelware. Arme Haushalte werden in Deutschland stärker mit Wohnkosten belastet als diejenigen mit hohem Einkommen. Nach einer Studie der Hans Böckler Stiftung zahlen 40 Prozent aller Haushalte hierzulande mehr Miete, als sie es sich eigentlich leisten könnten. Deshalb wird die europäische Sozialdemokratie sich für den stärkeren Ausbau von bezahlbaren Wohnungsbau einsetzen. Die Spitzenkandidatin der SPD, Katarina Barley, traf sich mit dem österreichischen Spitzenkandidaten Andreas Schieder in Wien, der Vorzeigestadt des sozialen Wohnungsbaus. „Wien ist Vorreiter beim sozialen Wohnungsbau. Andreas Schieder und ich unterstützen die Initiative von Housing for all, die sich für bezahlbaren Wohnraum in der EU einsetzt.“ Das Thema Wohnen birgt sozialen Sprengstoff in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Deshalb gilt: Bezahlbarer Wohnraum ist wichtiger als der Profit einiger von Hedgefonds abhängiger Wohnnugskonzerne.

Die Spizenkandidaten der SPD und der SPÖ, Katarina Barley und Andreas Schieder, in Wien mit Aktivisten der Initiative „Housing for all“.
Der Druck auf die europäische Politik und die Regierungen der Mitgliedsstaaten muss aus der Bevölkerung kommen, deshalb sollte die Petition unterschrieben werden.